: Teilnehmerinnen der Auftaktveranstaltung der Wiener Plattform Frauen – Flucht – Gesundheit im Wiener Rathaus

Wiener Plattform Frauen – Flucht – Gesundheit

Die „Wiener Plattform Frauen – Flucht – Gesundheit“ ist ein interdisziplinäres Forum von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Asyl und Migration, Frauen und Gesundheitsversorgung.

Flucht ist nicht geschlechtsneutral

Zahlen zeigen, dass sich immer mehr Frauen auf der Flucht befinden. 2017 betreute der Fonds Soziales Wien (FSW) rund 21.000 Personen in der Grundversorgung, davon waren 34 Prozent weiblich. Diese stammen vorwiegend aus Afghanistan, Syrien, Irak, Russische Föderation und Somalia.

Flucht ist nicht geschlechtsneutral: So können weibliche Flüchtlinge zum Beispiel von sexualisierter Gewalt, Zwangsverheiratung oder Genitalverstümmelung (FGM) betroffen sein.

Optimale Gesundheitsversorgung geflüchteter Mädchen und Frauen

Durch intersektoralen, fachlichen Austausch sollen Synergien hergestellt, gesundheitsrelevante Angebote für geflüchtete Frauen und Mädchen in Wien sichtbar gemacht und eine optimale Gesundheitsversorgung gewährleistet werden. Bei der Auftaktveranstaltung im Dezember 2017 im Wiener Rathaus erarbeiteten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen und Vorschläge . Diese dienen als Basis für weitere Treffen.

Netzwerk mit mehr als 100 Organisationen

In der „Wiener Plattform Frauen – Flucht – Gesundheit“ sind zahlreiche Fachleute aus den Bereichen Asyl und Migration, Frauen und Gesundheitsversorgung miteinander vernetzt. An der Plattform beteiligen sich mehr als 100 Organisationen. Eingebunden sind etwa Einrichtungen der Verwaltung und der Grundversorgung, Beratungsstellen, Krankenhäuser und NGOs.

Koordiniert wird die Plattform vom Fonds Soziales Wien (FSW) und dem Wiener Programm für Frauengesundheit mit Unterstützung der Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd.

Projekt-Info

Koordinierende Organisation: Wiener Programm für Frauengesundheit und Fonds Soziales Wien

Kontakt:
Nadja Asbaghi-Namin, BA (nadja.asbaghi-namin@fsw.at)
Mag.a Ulrike Repnik, MA (ulrike.repnik@wien.gv.at)

E-Mail: frauengesundheit@ma24.wien.gv.at und gvs@fsw.at

Kooperationspartnerinnen: FEM und FEM Süd

Weiterführende Informationen

Das Projekt trägt zur Umsetzung folgender Gesundheitsziele bei:

Ziel 1: Von Anfang an gesundheitliche Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche erhöhen
Ziel 5: Gesundheitskompetenz der Wiener Bevölkerung stärken
Ziel 7: Psychosoziale Gesundheit der Wiener Bevölkerung stärken